Energiespiel Energetika 2010
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Energie-Frage der Woche

Wie wird sich die Energieversorgung in den kommenden Jahrzehnten wandeln? (20. Dezember 2010, dlr.de)

Im Wissenschaftsjahr "Die Zukunft der Energie" hat das DLR jede Woche eine Frage zum Thema Energie gestellt. Beantwortet hat sie Wissenschaftsjournalist Jan Oliver Löfken. Im Blog konnten die User Fragen und Kommentare publizieren, auf die wir geantwortet haben. Fast 150 Diskussionsbeiträge, Fragen und Antworten sind so zusammengekommen.

Spielanleitung/Video

In unserem Video Kurzeinführung erfährst du eine Variante, wie du erfolgreich in das Energiespiel starten kannst. Zudem werden die einzelnen Menues vorgestellt. Das Video gibt es als Download, es ist 130 mb groß: energiespiel-start-und-navigation.mov.zip

Chemiker/in

Der Mais in deinem Kuli
Wäre doch witzig, wenn du deinen Kugelschreiber auf den Kompost werfen könntest und er dort, wie der übrige Bioabfall, einfach verrotten würde. Und das, obwohl er scheinbar aus ganz normalem Kunststoff besteht. Du glaubst, so was geht nicht? Geht wohl! Es gibt tatsächliche Kunststoffe, die biologisch abbaubar sind. Um solche Stoffe herstellen zu können, muss man eine ganze Menge über ihren Aufbau wissen. Man muss wissen, was für chemische Strukturen sie haben. Und wer kennt sich mit so was wohl besser aus als ein/eine Chemiker/in.


Naturwissenschaftler (Chemiker und Physiker) Dr. Djahangir Ferozi
Naturwissenschaftler (Chemiker und Physiker) Dr. Djahangir Ferozi
Viele Experimente
Als Chemiker/in interessieren dich die Herstellung und die Eigenschaften von Materialien und Stoffen. Deswegen machst du Experimente mit ihnen, prüfst, ob sie leicht entflammbar sind oder wie sie auf den Kontakt mit Sauerstoff reagieren. Dabei stellst du dir oft die Frage, ob und wie man bereits verwendete Materialien noch besser machen kann. Wie muss die Oberfläche deiner Jacke beschaffen sein, damit kein Regen durchkommt? Wie kann man Kunststoffe biologisch abbaubar, noch elastischer oder widerstandsfähiger gegen große Hitze machen? Du und deine Chemikerkollegen/innen sind also ziemlich neugierige Menschen.


Noch mehr Neugierige
Mindestens genauso neugierige Menschen sind Chemielaboranten/innen, Chemielaborjungwerker/innen oder Chemisch-technische Assistentinnen oder Assistenten. Sie alle haben in ihrer Ausbildung gelernt, ähnlichen Fragen wie die Chemiker/innen nachzugehen. Als jemand, der so einen Ausbildungsberuf erlernt hat, führst du zum Bespiel Experimente im Labor durch, überwachst chemische Untersuchungen in Unternehmen oder berätst bei Umweltämtern.


Helfen, die Dinge besser zu machen
Auf all diesen, durch deine Experimente gewonnenen Erkenntnissen aufbauend, bist du in der Lage, bessere Ausgangsstoffe für viele Dinge zu entwickeln. Du weißt, aus welchem Material man am besten ein künstliches Hüftgelenk, eine Brennstoffzelle fürs Auto oder eben biologisch abbaubare Kugelschreiber machen kann. Denn du kennst dich genau mit den Eigenschaften all dieser Materialien aus und kannst sagen, ob sie sich für die entsprechenden Produkte wirklich eignen. 


Wie wird man das?
Die Ausbildung zu den genannten Berufen im Bereich Chemie (Chemielaborant/in, Chemielaborjungwerker/in und Chemisch-technische/r Assistent/in) dauert 2 oder 3,5 Jahre. Sie findet an einer Berufsschule, einem Berufskolleg oder direkt praxisnah in einem Betrieb statt.

Studieren kann man Chemie an zahlreichen Universitäten deutschlandweit wie Frankfurt/Main, Düsseldorf, Potsdam oder Tübingen. Auch an der Fachhochschule Reutlingen wird ein solcher Studiengang angeboten. Man kann mit einem Studium der Chemie natürlich auch Chemielehrer an einer Schule werden.

Mehr Infos
Näheres erfährst du über das Internetportal BERUFENET der Arbeitsagentur (Suchbegriff „Chemie“).
DIALOGIK - gemeinnützige Gesellschaft für Kommunikations- und Kooperationsforschung mbH