Energiespiel 2010

Online und spielerisch das Thema „Zukunft der Energie“ behandeln.Im Unterricht oder zu Hause spielen und lernen.

Aktuelles

Hier erhalten Sie einen plastischen Eindruck, wie das Energiespiel in der Schulpraxis in den Schulen ankommt.

Lernziele und Spielziele

Es gibt in diesem Energiespiel zwei Arten von Zielen:

  1. Spielziele: Ziele, die beschreiben, was der Spieler im Spiel erreichen muss.

  2. Lernziele: Ziele, die beschreiben, was das Spiel bei den Schülerinnen und Schülern bewirken soll.

Energie im Unterricht angehen

Energie spielen im Internet

Die Klasse 10b der hiesigen Gesamtschule sitzt nicht wie üblich morgens um 9.00 Uhr im normalen Klassenzimmer, sondern im Medienraum. Jeweils zwei Schüler teilen sich einen PC. Alle sind bereits bei www.energiespiel.de eingeloggt und warten gespannt auf das Startsignal „Play“.

Die Schüler wissen, dass sie heute „Energie im Internet spielen“. Sie dürfen selbst die Energiegeschicke eines Landes in die eigenen Hände nehmen. Die Zeitreise bis ins Jahr 2050 beginnt.

„Mal was ganz anderes“, denken die einen. „Mal schauen, was bei dem Spiel rum kommt“, denken die anderen. Als Vorbereitung – ein bis zwei Doppelstunden waren dafür reserviert – haben sie viel Neues gelernt und Altes aufgefrischt: Wie Energie produziert wird, dass der Stromverbrauch eines Einzelnen sehr viel CO2 in die Luft pustet, und wie genau der Mensch selbst das Klima verändert. Denn der Klimawandel ist Fakt.

Die Betreuer und die Lehrkräfte haben schon erläutert, dass man viel Geld ausgeben, und selbstständig Entscheidungen treffen darf. Jeder kann dabei Punkte sammeln. Aber man kann auch aus dem Spiel ausscheiden, wenn man sich besonders unsozial oder unökologisch verhält.

Screenshot Energiespiel Energetika 2010

„Play!“ Nun geht es los. Die Karte des Landes Energetika erscheint in der Mitte des Bildschirms – oben blinken die drei Punktekonten für „Soziales“, Ökonomie“ und „Ökologie“. Nun können die Schüler selbst im Spiel entscheiden, was mit der Energie ihres Landes passiert. Sie schlüpfen in die Rolle der „Macher“ und „Entscheider“. Sie können Kernkraftwerke abreißen oder welche bauen lassen. Sie plagen sich mit wütenden Bürgerprotesten, wenn sie ein Endlager für abgebrannte Kernbrennstäbe oder ein neues Kohlekraftwerk bauen wollen. Und zum Glück gibt es auch Beratungsleute im Spiel, die ihnen bei all den schwierigen Entscheidungen helfen. Und natürlich können sie auch Gutes tun, z.B. Solarkraft und Windräder finanziell unterstützen. Bei jeder Entscheidung werden Punkte gut geschrieben oder abgezogen.

Die Zeitreise endet im Jahr 2050. Die Energielandschaft wird dann anders aussehen als heute. Einige Schüler haben viele Punkte erreicht, weil sie geschickt selbst Entscheidungen getroffen haben, andere eben nur wenige. Die Schüler haben erlebt, dass es bei Energieproblemen keine leichten Lösungen gibt, und schon gar keine perfekten.

So oder so ähnlich könnte es laufen. Lesen Sie weiter, wenn Sie mehr über das Energiespiel wissen möchten. Erfahren Sie, wie Lehrkräfte aller Schulformen das Energiespiel2010 im Unterricht einsetzen können.
 

DIALOGIK - gemeinnützige Gesellschaft für Kommunikations- und Kooperationsforschung mbH