Energiespiel Energetika 2010
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Energie-Frage der Woche

Wie wird sich die Energieversorgung in den kommenden Jahrzehnten wandeln? (20. Dezember 2010, dlr.de)

Im Wissenschaftsjahr "Die Zukunft der Energie" hat das DLR jede Woche eine Frage zum Thema Energie gestellt. Beantwortet hat sie Wissenschaftsjournalist Jan Oliver Löfken. Im Blog konnten die User Fragen und Kommentare publizieren, auf die wir geantwortet haben. Fast 150 Diskussionsbeiträge, Fragen und Antworten sind so zusammengekommen.

Spielanleitung/Video

In unserem Video Kurzeinführung erfährst du eine Variante, wie du erfolgreich in das Energiespiel starten kannst. Zudem werden die einzelnen Menues vorgestellt. Das Video gibt es als Download, es ist 130 mb groß: energiespiel-start-und-navigation.mov.zip

Geologe/in

Wenn Meeresboden zu Bergen wird
Hast du dir schon einmal bewusst gemacht, wie eigentlich Berge entstehen? Da schieben sich Erdplatten übereinander und der Boden türmt sich auf. Anhand von fossilen Funden, also versteinerten Tieren und Pflanzen, kann man sehen, dass zum Beispiel der Boden der Schwäbischen Alb früher einmal Meeresboden war. Und jetzt befindet sich der ehemalige Meeresboden auf den Gipfeln von hohen Bergen. Schon irre! 

Geologe Dr. Samuel Hutton
Geologe Dr. Samuel Hutton

Die Welt unter deinen Füßen
Wenn du schon immer mal wissen wolltest, wie der Boden unter deinen Füßen aufgebaut ist und du dich für die Entstehung und Entwicklung unserer Erde interessierst, dann könnte der Beruf der/des Geologen/in genau der richtige für dich sein. Geologen/innen interessieren sich für den Aufbau der Gesteinshülle der Erde und für die chemischen und physikalischen Vorgänge, die auf sie einwirken. Und weil sie daher Experten in Sachen Bodenbeschaffenheit sind, helfen sie mit, den richtigen Standort für alle Arten von Bauwerken zu finden. Schließlich sollen weder Tiefgaragen noch Kraftwerke unerwartet zusammenbrechen oder im Erdreich versinken.


Schätze der Erde
Geologen/innen wissen aber auch, wo man wahre Schätze in der Erde finden kann. Wo lagern Rohstoffe wie Kohle oder Erdöl? Wie kann man sie an diesen Stellen am besten abbauen? Und was ist beim Abbau zu beachten, um Umweltschäden zu vermeiden?

Zudem kannst du als Geologe/in auch mithelfen die Wärmeenergie, die unter der Erdoberfläche verborgen ist, nutzbar zu machen. Oder neue Grundwasserquellen für die Wasserversorgung zu erschließen. 


Die Umwelt schützen helfen
Als Geologe/in beschäftigst du dich mit den Auswirkungen des Rohstoffabbaus durch den Menschen. Die spezielle Richtung der Geoökologie erforscht die Folgen des menschlichen Eingreifens für Boden, Grundwasser und Atmosphäre. Ihr Interesse besteht darin, Umweltschäden zu verhindern, zu beheben oder wenigstens zu minimieren. Auch Ingenieure für Geotechnik wissen darüber bescheid.

Schäden abwenden
Ebenfalls bei der Abwendung von Schäden durch menschliche Hinterlassenschaften, wie radioaktiven Abfällen von Kernkraftwerken, sind Geologen/innen gefragt. Da sie Experten für Gestein sind, können sie helfen, sichere Lagerstätten zu finden. Sie wissen auch, in welchen Gesteinsschichten sich CO2 einlagern lässt und somit verhindert werden kann, dass es in unsere Atmosphäre gelangt.

Auch die/der Geologielaborant/in hat nach ihrer/seiner beruflichen Ausbildung jede Menge Ahnung über die Analyse von Gesteins- und Bodenproben und kann so mithelfen, die Umwelt zu schützen. 


Wie wird man das?
Um als Geologielaborant/in arbeiten zu können, ist üblicherweise eine Ausbildung im Bereich Baustoff-/Materialprüfung bzw. Umweltschutz nötig.

Um Geologe/in zu werden, muss man drei bis vier Jahre an einer Universität studieren. Das geht beispielsweise in Heidelberg, Mainz oder Köln. Man kann bestimmte Richtungen des Fachs aber auch an Fachhochschulen studieren, dann meist in Kombination mit Geotechnik.

Das Studium der Geoökologie wird z.B. an den Universitäten Karlsruhe und Tübingen angeboten. 

Mehr Infos
Näheres erfährst du über das Internetportal BERUFENET der Arbeitsagentur (Suchbegriff „Geologie“).

DIALOGIK - gemeinnützige Gesellschaft für Kommunikations- und Kooperationsforschung mbH