Energiespiel Energetika 2010
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Energie-Frage der Woche

Wie wird sich die Energieversorgung in den kommenden Jahrzehnten wandeln? (20. Dezember 2010, dlr.de)

Im Wissenschaftsjahr "Die Zukunft der Energie" hat das DLR jede Woche eine Frage zum Thema Energie gestellt. Beantwortet hat sie Wissenschaftsjournalist Jan Oliver Löfken. Im Blog konnten die User Fragen und Kommentare publizieren, auf die wir geantwortet haben. Fast 150 Diskussionsbeiträge, Fragen und Antworten sind so zusammengekommen.

Spielanleitung/Video

In unserem Video Kurzeinführung erfährst du eine Variante, wie du erfolgreich in das Energiespiel starten kannst. Zudem werden die einzelnen Menues vorgestellt. Das Video gibt es als Download, es ist 130 mb groß: energiespiel-start-und-navigation.mov.zip

Physiker/in

Wenn der Strom nicht einfach fließt
Einfach das Licht einschalten, wenn’s draußen dunkel wird. Den Herd anmachen, wenn man kochen möchte. Der dafür benötigte Strom aus der Steckdose ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Das ist aber nicht überall so: In Bangladesh, einem Nachbarland von Indien, haben viele Menschen keinen Zugang zum Stromnetz. Das Land ist sehr arm. Da ist Strom Luxus.

Naturwissenschaftler (Physiker und Chemiker) Dr. Djahangir Ferozi
Naturwissenschaftler (Physiker und Chemiker) Dr. Djahangir Ferozi
Mit Hilfe der Sonnenenergie
Es gibt aber seit einiger Zeit eine Initiative in Bangladesh, die dafür sorgt, dass auch die arme Landbevölkerung mit Strom versorgt wird. Und zwar durch Solaranlagen. Die Energie des Sonnenlichts wird mit Hilfe einer Solaranlage in eine andere Energieform, z.B. in Strom umgewandelt. Sie könnte auch in Wärme umgewandelt werden. Das ist auch eine Form von Energie.

Sonnenlicht kostet nichts. Das können sich auch die armen Menschen leisten. Aber nicht nur, dass sie jetzt Strom haben. Mit der Einführung der Solaranlagen wurden auch Jobs geschaffen. Einige Bauern in Bangladesh bauen jetzt Teile für solche Solaranlagen und verdienen Geld für ihre Familien. Ist doch ein tolles Projekt, oder?


Wissen über Energie
All das ist heute möglich, weil wir mittlerweile in der Lage sind, aus Sonnenenergie Strom zu erzeugen. Wir kennen uns mit vielen Formen der Energie, wie Licht, Strom oder Wärme recht gut aus. All das Wissen über Energie gehört in den Bereich der Physik. Das Wissen über Physik macht es also möglich, dass arme Bauern in Bangladesh Strom haben. Da bekommt man doch gleich richtig Lust, sich den Beruf der/des Physiker/in genauer anzuschauen.


Was macht man da genau?
Als Physiker/in beschäftigst du dich mit der unbelebten Natur, also nicht mit Tieren und Pflanzen wie zum Beispiel der Biologe, sondern mit so abstrakten Dingen wie Licht und Geschwindigkeit. Du versuchst, Gesetzmäßigkeiten zu erkennen und sie in mathematische Formeln zu fassen. Du misst zum Beispiel Kräfte, Temperaturen und Strahlung. Das heißt also, dass du viele Experimente und Versuche in einem Labor machst. Schließlich willst du genau wissen, was zum Beispiel genau Energie ist oder wie die Welt wäre, wenn es keine Luft gäbe.

Auch Physiklaboranten/innen und Physikalisch-technische Assistenten/innen finden solche Fragen spannend. Beide haben in ihrer Ausbildung gelernt, wie man Versuche durchführt und Ergebnisse protokolliert und auswertet. Sie arbeiten Seite an Seite mit Physiker/innen in Forschung und Lehre.


Erkenntnisse nutzbar machen
Durch deine Versuchsreihen hast du Erkenntnisse gewonnen. Es geht dir nun im nächsten Schritt darum, deine Erkenntnisse auch praktisch nutzbar zu machen und damit technische Probleme zu lösen. Mit der praktischen Anwendung deiner Ergebnisse setzten sich auch besonders Physikingenieure/innen auseinander.


Wie wird man das?
Um Physiklaborant/in zu werden, musst du eine 3,5-jährige Ausbildung in einem Betrieb machen. Physikalisch-technische Assistenten/innen machen ihre 2-jährige Ausbildung an einer Berufsschule oder einem Berufskolleg.

Physik kannst du an vielen Universitäten studieren, etwa in Augsburg, Bielefeld, Cottbus oder Konstanz. Mit einem Studium der Physik kannst du auch Lehrer an einer Schule werden. 

Mehr Infos
Näheres erfährst du über das Internetportal BERUFENET der Arbeitsagentur (Suchbegriff „Physik“).

DIALOGIK - gemeinnützige Gesellschaft für Kommunikations- und Kooperationsforschung mbH