Energiespiel Energetika 2010
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Energie-Frage der Woche

Wie wird sich die Energieversorgung in den kommenden Jahrzehnten wandeln? (20. Dezember 2010, dlr.de)

Im Wissenschaftsjahr "Die Zukunft der Energie" hat das DLR jede Woche eine Frage zum Thema Energie gestellt. Beantwortet hat sie Wissenschaftsjournalist Jan Oliver Löfken. Im Blog konnten die User Fragen und Kommentare publizieren, auf die wir geantwortet haben. Fast 150 Diskussionsbeiträge, Fragen und Antworten sind so zusammengekommen.

Spielanleitung/Video

In unserem Video Kurzeinführung erfährst du eine Variante, wie du erfolgreich in das Energiespiel starten kannst. Zudem werden die einzelnen Menues vorgestellt. Das Video gibt es als Download, es ist 130 mb groß: energiespiel-start-und-navigation.mov.zip

Typen von Szenarien

Die meisten Szenarien beschäftigen sich mit der zukünftigen Entwicklung. Hierbei kann man grob unterscheiden zwischen:

  • Trendszenarien
  • Zielszenarien
  • „Back Casting“-Szenarien
  • Extremszenarien


Trendszenario

Trendszenarien stellen eine mögliche zukünftige Entwicklung vor – vergleichbar mit deinem Energetika-Szenario.

Zielszenario 
Einem Zielszenario ist ein Ziel vorgegeben (z.B.: Die Welt darf sich maximal um 2% erwärmen). Das Zielszenario beschreibt, unter welchen Voraussetzungen dieses Ziel erreicht werden kann. Im Energiespiel Energetika 2010 könntest du dir eigene Ziele setzen. Du könntest beispielsweise das Ziel verfolgen, Energetika möglichst CO2-frei zu machen.

„Back Casting“-Szenario
Ein besonderer Szenariotyp ist das sogenannte „Back Casting“. Bei dieser Methode wird – wie beim Zielszenario – ein Ziel vorgegeben (etwa: Halbierung der Belastung durch CO2). Darüber hinaus aber beschreibt das „Back Casting“-Szenario sehr genau, was man jedes Jahr tun muss, um im Zieljahr dieses Ziel erreichen zu können.

Extremszenario
Extremszenarien beschreiben einen „worst case“ (den schlimmsten anzunehmenden Fall) oder einen „best case“ (den bestmöglich anzunehmenden Fall).

Extremszenarien dienen vor allem der Entscheidungshilfe: Zeigt sich zum Beispiel, dass ein zukünftiges „worst case“-Szenario inakzeptable Folgen hat, dann sollte heute schon alles unternommen werden, um das Eintreten dieses Szenarios zu verhindern.

Das „worst case“-Szenario ist im Fall der Klimaerwärmung meist ein „Business as usual“-Szenario (ein Einfach-genau-so-weitermachen-wie-bislang-Szenario oder die Folgen einer unveränderten Politik). 
 

DIALOGIK - gemeinnützige Gesellschaft für Kommunikations- und Kooperationsforschung mbH