Energiespiel Energetika 2010
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Energie-Frage der Woche

Wie wird sich die Energieversorgung in den kommenden Jahrzehnten wandeln? (20. Dezember 2010, dlr.de)

Im Wissenschaftsjahr "Die Zukunft der Energie" hat das DLR jede Woche eine Frage zum Thema Energie gestellt. Beantwortet hat sie Wissenschaftsjournalist Jan Oliver Löfken. Im Blog konnten die User Fragen und Kommentare publizieren, auf die wir geantwortet haben. Fast 150 Diskussionsbeiträge, Fragen und Antworten sind so zusammengekommen.

Spielanleitung/Video

In unserem Video Kurzeinführung erfährst du eine Variante, wie du erfolgreich in das Energiespiel starten kannst. Zudem werden die einzelnen Menues vorgestellt. Das Video gibt es als Download, es ist 130 mb groß: energiespiel-start-und-navigation.mov.zip

Wäsche waschen

Energiesparend Wäsche waschen

Zweifellos will heut niemand mehr seine Wäsche von Hand waschen. Was wir uns jedoch oft nicht bewusst machen: Wäschewaschen stellt nach wie vor eine große Umweltbelastung dar.

Hier ein paar Tipps wie’s energiesparender und umweltschonender gehen kann.

Voll beladen
Ein weit bekannter Energiespartipp fürs Wäschewaschen ist, dass die Maschine nur voll gefüllt angeschmissen werden sollte. Das sollte auch dann so sein, wenn die Maschine eine Mengenautomatik hat. Die reduziert zwar bei nicht ganz gefüllter Trommel Wasser- und Stromverbrauch, aber halb gefüllte Trommel heißt nicht halbe Menge an Wasser und Energie.

Es ist sinnvoll, wenn möglich, die Waschmaschine direkt an die Warmwasserversorgung anzuschließen. Sehr viel Strom wird nämlich zum Erhitzen des Wassers benötigt. Der kann somit eingespart werden. Das gilt übrigens auch für Spülmaschinen.

Temperatur runter
Für die meisten der anfallenden Wäschestücke ist es völlig ausreichend, sie bei einer Temperatur von 30° zu waschen. Kaltaktive Waschmittel reinigen sogar auch bei noch geringeren Temperaturen angeblich gut.

Waschmittel
Das Waschmittel sollte richtig dosiert werden. Im Idealfall also so wenig wie möglich davon zum Einsatz kommen. Um dennoch saubere Wäsche zu haben, ist es wichtig, die Wasserhärte zu kennen. Bei weichem Wasser wird weniger Waschmittel benötigt als bei härterem. Die Wasserhärte gibt grob gesagt an, wie kalkhaltig das Wasser ist. Wie hart das Wasser bei euch zu Hause ist, erfahrt ihr über die Stadtwerke.

Darüber hinaus ist die Verwendung von Kompaktwaschmittel im Baukastensystem, der Umwelt zu liebe, sehr zu empfehlen: Dabei werden Basiswaschmittel, Wasserenthärter und Bleichmittel dem tatsächlichen Bedarf nach, lose miteinander gemischt.

Vorneweg
Auf die Vorwäsche sollte generell verzichtet werden, das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch die Kleidung. Stark verschmutze Wäsche kann vor dem Gang in die Trommel eingeweicht werden.

Auf die Nuss gekommen
Anstatt Weichspüler können, so der Tipp mancher, 1-2 EL Essigessenz im letzten Spülgang hinzugegeben werden oder einfach eine Waschnuss mit in die Trommel wandern.

Die sogenannten Waschnüsse sind die Früchte des asiatischen Waschnussbaums. Sie können aufgrund ihres Inhaltsstoffes Saponin Waschmittel ganz ersetzen und nach zweimaliger Verwendung einfach kompostiert werden.

Trocknen
Ein großer Energiefresser im Haushalt ist der Trockner. Nach Angaben der Energieagentur NRW wurden 2006 in einem Vierpersonenhaushalt für dessen Einsatz 542,61 kWh Strom verbraucht. Daher sollte nach Möglichkeit ganz auf den Trockner verzichtet werden oder sein Einsatz wenigstens gut überlegt sein.

Autor: Energy84, 25

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