Energiespiel Energetika 2010
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Energie-Frage der Woche

Wie wird sich die Energieversorgung in den kommenden Jahrzehnten wandeln? (20. Dezember 2010, dlr.de)

Im Wissenschaftsjahr "Die Zukunft der Energie" hat das DLR jede Woche eine Frage zum Thema Energie gestellt. Beantwortet hat sie Wissenschaftsjournalist Jan Oliver Löfken. Im Blog konnten die User Fragen und Kommentare publizieren, auf die wir geantwortet haben. Fast 150 Diskussionsbeiträge, Fragen und Antworten sind so zusammengekommen.

Spielanleitung/Video

In unserem Video Kurzeinführung erfährst du eine Variante, wie du erfolgreich in das Energiespiel starten kannst. Zudem werden die einzelnen Menues vorgestellt. Das Video gibt es als Download, es ist 130 mb groß: energiespiel-start-und-navigation.mov.zip

Wirtschaftswissenschaftler/in

Traumhausfinanzierung durch Mineralwasser
Herr Durst verkauft Mineralwasser. Er ist Unternehmer und will natürlich mit dem Verkauf seines Mineralwassers viel Geld verdienen. Schließlich hat er seiner Frau versprochen, ein Strandhaus auf Mallorca zu kaufen.

Wirtschafts- wissenschaftlerin Rahel Mercier
Wirtschafts- wissenschaftlerin Rahel Mercier
Nur noch verpacken
Da man Mineralwasser nicht ohne Verpackung verkaufen kann, informiert sich Herr Durst, wo man für möglichst wenig Geld an eine Verpackung für Mineralwasser kommt. Er entdeckt das Angebot der Firma Superpack. Deren Getränkekartons sehen nicht nur super aus, sondern sind auch noch super günstig. Herr Durst sieht das Traumhaus für seine Frau schon in greifbarer Nähe.

Teurer als gedacht
Frau Durst hat einen Mitarbeiter, den Herrn Klever. Die hat Bedenken in Bezug auf die Getränkekartons. Sie ist nämlich der Meinung, dass die gar nicht so günstig sind, wie der Herr Durst glaubt. Herr Durst muss nämlich jedes Mal wenn er neues Mineralwasser abfüllen will, neue Getränkekartons kaufen. Das geht auf die Dauer ganz schön ins Geld. Viel schlauer findet es Frau Klever, wiederverwendbare Flaschen zu benutzen.

Durchgerechnet
Die Käufer des Mineralwassers sollen die leeren Flaschen einfach zurückgeben. Die Flaschen sind zwar zuerst etwas teurer, langfristig gesehen aber wesentlich günstiger als die Getränkekartons. Man kann sie nämlich mehr als nur einmal mit Mineralwasser befüllen. Frau Klever hat das mal für Herrn Durst durchgerechnet. Da staunt Herr Durst und fragt sich, woher die Frau Klever so was weiß.

Frau Klever hat Wirtschaftswissenschaften studiert oder wie ganz Schlaue sagen würden: Ökonomie. Da hat sie gelernt Kosten zu kalkulieren, also auszurechnen, wie teuer der Einsatz von Getränkekartons auf längere Sicht ist.


Vielfältige Aufgaben
Wenn du Wirtschaftswissenschaftler/in bist, kannst du Herrn Durst auch dabei helfen, noch mehr passende Mitarbeiter für ihn zu finden. Du prüfst die Bewerbungsunterlagen und führst die Bewerbungsgespräche. Als Wirtschaftswissenschaftler/in kannst du aber auch Spezialist dafür sein, wie Herr Durst am besten Werbung für sein Mineralwasser machen kann. Schließlich sollen es möglichst viele Leute kaufen. Und du weißt auch, dass die Leute heutzutage ziemlich umweltbewusst denken. Sie wollen Mineralwasser lieber in Flaschen kaufen, die man wiederverwenden kann, als in Getränkekartons, die auf dem Müll landen. Sehr vielfältige Dinge, über die du als Wirtschaftswissenschaftler/in bescheid weist.


Wie wird man das?
Wirtschaftswissenschaften kann man an Universitäten oder Fachhochschulen studieren. Da die Aufgabenfelder der Wirtschaftwissenschaftler/innen so weitreichend sind, sind die Bezeichnungen für diese Art des Studiums vielfältig. Zum Beispiel kann man an der Uni Bayreuth Volkswirtschaftslehre, an der Hochschule in Nürtingen Energie- und Ressourcenmanagement, an der Uni Bremen Wirtschaftswissenschaften und an der Europäischen Hochschule Brühl Handelsmanagement studieren. Immer geht es um Wirtschaft, nur die Schwerpunkte sind verschieden.

Es gibt auch innerhalb der einzelnen wirtschaftlichen Studiengänge spezielle Ausrichtungen wie etwa die Umweltökonomie. Sogenannte Betriebswirte/innen für Umweltökonomie beschäftigen sich damit, wie man wirtschaftlich und gleichzeitig umweltverträglich handeln kann.


Wer macht so was noch?
Neben der Möglichkeit des Studiums der Wirtschaftswissenschaften gibt es auch viele Ausbildungsberufe, die sich mit ähnlichen Themen beschäftigen. Zum Beispiel Einzelhandelskaufmann/frau, Bürokaufmann/frau oder Medienkaufmann/frau. 

Es gibt auch eine Zusatzqualifikation, für Leute mit bereits abgeschlossener Ausbildung oder Studium, zum Kaufmann/-frau für Energie- und Wasserwirtschaft (weitere Infos dazu erhältst du über http://www.uni-leipzig.de/~wipaed/kaufmann-energie-wasser/ oder die IHK-Leipzig).

Mehr Infos
Näheres erfährst du über das Internetportal BERUFENET der Arbeitsagentur (Suchbegriff „Ökonom“, „Wirtschaft“ oder „Kaufmann/ Kauffrau“) oder über die IHK.

DIALOGIK - gemeinnützige Gesellschaft für Kommunikations- und Kooperationsforschung mbH